2017-Georgien-01-Neustrelitz bis zum Rila-Kloster
2017-Georgien-01-Neustrelitz
bis zum Rila-Kloster
Dienstag, 29.08.2017
bis Donnerstag, 07.09.2017
Im Vorwort zum
Reiseführer "Georgien-Unterwegs
zwischen Kaukasus und Schwarzem Meer" vom Trescher-Verlag steht
folgende Geschichte:
"Als Gott
das Land an die Völker verteilte, verspäteten sich die Georgier.
Zuerst zürnte der Herr, denn alles Land war bereits verteilt. Doch
die Fröhlichkeit und der Charme der Abgesandten dieses Volkes
versöhnten ihn, und er schenkte den Georgiern den Flecken Erde, den
er eigentlich sich selbst vorbehalten hatte."
Ins
Paradies wollten wir schon seit drei Jahren. Nur, im Südosten der
Türkei, dem biblischen Land von Adam, Eva und Abraham, ist das
Reisen zur Zeit eventuell bleihaltig. Da bietet sich natürlich
Gottes eigenes Land als Alternative an. Also nichts wie hin.
Am
Dienstag, d. 29. August, rollen wir um 10.16 Uhr bei km 93 473 vom
Hof.
Bei der
Fahrt in den Süden sind Verwandtenbesuche eine gern erfüllte
Pflicht. In Halle/Zwintschöna besuchen wir Petras Bruder Andreas.
Tante Gudrun besuchen wir in Schönberg bei Waldheim.
Ab
Waldheim regnet es bis kurz vor Belgrad. In der Therme in
Ptuj/Slowenien werden wir intensiv sauber.
In
Vilshofen übernachten wir direkt an der Donau, Euros bei der
Postbank in Passau abholen.
In Graz
soll man am Zentralfriedhof gut stehen können. Da gefällt es uns
nicht. Zuviel zwielichtige Gestalten treiben sich hier rum, also rum
um die Ecke und in einer Seitenstraße übernachten.
In
Belgrad wollten wir zwei Nächte bleiben. Das haben wir sein lassen.
Hier werden Slums abgerissen. Mit den Rädern können wir die Stadt
nicht erkunden, chaotischer Verkehr, Stau ohne Ende, keine Radwege...
Dann eben nur eine Nacht beim Campingverleiher und weiter nach Sofia
und dort die Stadt besuchen.
4. bis
6.09.2017 Montag bis Mittwoch - Zwei Nächte Sofia.
Richtig
gut. Über die niederländische Seite "Campercontact"
finden wir den Stellplatz von Ivan 350m von der Metro entfernt.
Genial, für 1,60Lev entspricht rund 0,80€ pro Person ins Zentrum.
Am Montagabend das erste Mal in die Stadt rein. Regierungs- und
Ministeriumsgebäude liegen zentral in der Stadtmitte. Die
Hauptbummelmeile ist sehr gut belebt. Wir genießen das aufgeräumte
Sofia bei einem guten Glas bulgarischem Wein. Gegen 22.00 Uhr sind
wir bei Dunkelheit zurück auf Ivans Stellplatz.
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Unser Nachbar mit einem Weltreisemobil - da kann man neidisch werden! Mit ihm kann man auch mitfahren: siehe bei www.harmattan.li
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| Irgendein Ministerium, in der Mitte konservierte Ausgrabungen |
Dienstag,
lange ausschlafen, nachmittags nochmals ins Zentrum, diesmal in Ruhe
und bei Tageslicht. Viel laufen, viel sehen, Kaffee trinken und zum
Abschluss "Abendbroten". Sofia gefällt uns. Zurück mit
der Straßenbahn Nr. 6 bis zum Hauptbahnhof und dann weiter mit der
Metro zum Stellplatz. Hier gibt es ein Problem: Ich habe den
Schlüssel vergessen, das Klingeln wird nicht gehört, also rüber
über das Zauntor. Ganz schöne Verrenkungen, aber im Endeffekt
geschafft.
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| In der Markthalle |
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| Hauptbummelmeile |
Am
Mittwoch fahren wir zum Einkaufen zu Billa gleich um die Ecke und was
sehen wir hier: die Straßenbahnlinie 6 fährt fast bis zum
Stellplatz. Schade mit der Straßenbahn hätten wir gleich noch eine
Stadtrundfahrt durch die Außenbezirke gehabt.
Mittwoch,
06.0917
Unsere
Nachbarn vom Stellplatz fahren heute zum Rilakloster. Gute Idee, da
wollten wir schon lange mal hin. Auf dem Campingplatz, auf dem sie
schon vor 41 Jahren waren, treffen wir sie wieder.
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| Dieser Campingplatz einen Kilometer vom Rilakloster hat uns von der Lage her sehr gefallen! |
Donnerstag:
Rila - Kloster, anschließend weiter in Richtung Türkei
Das
Rilakloster erinnert uns sehr stark an die in Nordrumänien gelegenen
Moldauklöster. Gleiche Ausstattung, ähnliche Ausmalungen, es kommt
uns immer wieder wie ein Comic mit Bibelgeschichten vor. Toll!
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| Himmel und Hölle |
Aber,
der Inhalt dieser Comics ist auch immer wieder das schüren der Angst
vor dem Teufel und den Verführungen des Lebens. Mädchen und Frauen
müssen vor diesen Verführungen geschützt werden. Die Männer sind
die Guten und hört auf das was euch die weisen Männer vorschreiben.
Kaum zu glauben, was hinter den schönen Bildern steckt und wie die
Kirche zur Machterhaltung verführt.
Durch
das Rilagebirge schlängeln wir uns hoch und runter, es dauert. Heute
schaffen wir es nicht mehr bis in die Türkei. Wir suchen und finden
einen Platz im Dorf Dinkata 2km neben der Autobahn.
Etwas
Statistik: Autobahngebühren
Österreich:
Vignette 8,90€; Mautstelle Bosruck 5€; Mautstelle Gleinalm 8,50€
Slowenien
Vignette 15€
Kroatien
rund 35 €(2x Karte ziehen, am Ende der Strecke bezahlen)
Serbien
rund 15€
Bulgarien
Vignette 15 Lewa rund 7,50€
zusammen
knapp 95€ an Mautgebühren für quer durch Europa.





































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