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| Das war der Plan - 10km nach Pshaveli Richtung Omalo war Schluss |
04.
Oktober 2017, Mittwoch
Am
Vormittag wir der Rest des letzten Postes geschrieben, Bilder werden
ausgesucht, es ist einfach nur Schmuddelwetter und wir genießen es
im Wohnmobil zu sein.
Am
Nachmittag wird es heller und die Sonne lässt sich zaghaft sehen.
Wir fahren nach Gremi zur Burg. 1466nwurde Gremi Hauptstadt von
Kachetien. Hier befanden sich damals eine Karawanserei, öffentliche
Bäder, ein Palast und weitere Gebäude. Fast alles wurde 1615 durch
die Armee Schah Abbas I. von Persien dem Erdboden gleichgemacht.
Weiter
zum Übernachten am Naherholungsgebiet Ilias Lake.
05.
Oktober 2017, Donnerstag
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| Am Morgen am Ilias Lake, unsere ersten Schnee bedeckten Berge |
Abfahrt
in die Berge nach Omalo. Wir wollen versuchen die nächsten Fotos der
Filmklubfreundin Dorli, die vor Jahren hier war, an die darauf
abgebildeten einheimischen Hirten zu überbringen.
Nach
Abfahrt von der Hauptstraße sind es noch 72 km bis zum
Verwaltungszentrum Omala und die Straße ist sehr gut.
Wir
fahren nach Telavi. Das in der App "iOverland.com"
angegebene Guesthouse existiert, ist aber nicht für unser Wohnmobil
geeignet.
Zur
Stadtinformation, hier sprechen zwei junge Frauen deutsch,
Partnerstadt ist Biberach an der Riß. Sie wissen was ein Wohnmobil
ist und empfehlen zum Übernachten einen Platz am Stadtpark. Hier
stehen wir gut und sicher.
Abendbrot im Restaurant "Bravo."
06.
Oktober 2017, Freitag
Von
unserem Übernachtungsplatz aus sehen wir die Schnee bedeckten Berge
des Großen Kaukasus. Grandioser Anblick.
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| Wir können uns kaum satt sehen. |
Telavi
ist Gebietshauptstadt von Kachetien in einer wahrscheinlich
wohlhabenden Weingegend.
Hier
wird in die Infrastruktur investiert, es existiert ein Abwassernetz.
Zur Zeit werden die Straßen vollständig asphaltiert. In der
Innenstadt entstehen schicke Läden, die alte "Balkonarchitektur"
wird liebevoll erhalten bzw. in neuen Gebäuden wieder aufgenommen.
In den
Außenbezirken stehen stark herunter gekommene Neubauten aus
Sowjetzeiten. Es sieht aus wie der Jammer persönlich.
Aber es
tut sich eine Menge. Wahrscheinlich sollte man sich in zehn Jahren
Georgien nochmals anschauen. Doch, ein Land im Aufbruch. Überall wo
wir bisher waren weht auch die Europaflagge. Der Wunsch nach mehr
Europa ist überall zu spüren.
Zu Fuß
durch die Innenstadt.
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| Über 900 Jahre alte Platane, 46 m hoch, 3,6 m im Durchmesser |
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| Alte Festung links |
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| Im Firmenlogo ist ein Wolf. |
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| Überall schön verzierte Veranden. |
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