08-Weinfest in Telavi, Umgebung von Telavi, wir treffen Bekannte und dann hoch zum Kasbek
07.
Oktober 2017, Sonnabend
Ab 12
Uhr ist Weinfest in Telavi. Wir genießen mit.
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| Weinverkostungen, insgesammt haben wir fünf Flaschen gekauft |
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| Georgische Männermusik |
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| Georgische Frauenmusik |
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| Gitarrenmusik der 67-er, kommt immer noch gut bei jungen Leuten an! Bei uns sowieso! |
08.
Oktober 2017, Sonntag
Am
Abend sind wir mit Helke und Christian verabredet. Sie sind auf
Entdeckungstour in Georgien und Armenien. Über ihre Mieter haben sie
erfahren, dass wir mit dem Wohnmobil ebenfalls in Georgien sind.
Verständigung per E-Mail.
Vorher
sehen wir uns die Umgebung von Telavi an. Weinbaugegend, seit 6000
Jahren wird hier Wein angebaut. Mönchsgegend, wo Wein ist, gibt es
auch viele Mönche.
Die
Klöster Dzveli Shuamta, Akhali Shuamta, die Akademie Ikalto und die
Wehrkirche Alaverdi.
Zum
Schluss fahren wir zum Duschen an den Ilias Lake, dort wo wir vor
Tagen mal übernachtet haben.
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| Kloster Dzveli Shuamta |
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| Kloster Akhali Shuamta 2km entfernt |
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| In der Akademie Ikalto |
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| Die Akademien Gelati bei Kutaisi und Ikalto sind zur gleichen Zeit gegründet worden. |
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| Friedhöfe in Georgien sind Plätze an denen man mit seinen Verstorbenen ins Gespräch kommt. Sie sind manchmal teilweise überdacht, damit man sich in Ruhe mit den Verstorbenen beraten kann. |
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| Wohnmobil vor dem Großen Kaukasus und der Kathedrale von Alaverdi, umgeben von einer Wehrmauer. |
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| Alaverdi, gesamter Komplex |
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| Alaverdi, Eingangsbereich |
Zusammen
mit Helke und Christian verbringen wir einen sehr angenehmen Abend.
Sehr gute Gespräche über das Reisen, das Reisen in Georgien, Tipps
und Hinweise von beiden Seiten. Und - der Wein schmeckt, das Essen
ist auch sehr gut. Was will man mehr am Sonntag Abend!!!
09.
Oktober 2017, Montag
Auf zum
Kasbeghi, relativ früh aufstehen - um 9 Uhr rollen wir los. Etwas
mehr als 200 km liegen vor uns.
Nach fünf Stunden sind wir in Stepansminda. Allerbeste Sicht. Kaffee trinken und dann den Rat von Helke und Christian folgen: mit dem Allrad hoch zur Kirche Tsminda Sameba auf 2170 m Höhe. 470 Höhenmeter geht es mit dem kleinen Allradbus über Stock und Stein nach oben. Eine Wahnsinnstour. Wir hätten nie gedacht, dass man solche steilen, ausgefahrenen, ausgewaschenen Wege fahren kann.
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| Auf dem Weg zum Kasbeghi |
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| Kurz vor dem Kreuzpass auf 2395 Metern |
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| Jetzt geht es runter nach Stepansminda in rund 1700 m Höhe. |
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| Wenn wir es richtig mitbekommen haben, dann ist der schneebedeckte Gipfel der Kasbeghi |
Nach fünf Stunden sind wir in Stepansminda. Allerbeste Sicht. Kaffee trinken und dann den Rat von Helke und Christian folgen: mit dem Allrad hoch zur Kirche Tsminda Sameba auf 2170 m Höhe. 470 Höhenmeter geht es mit dem kleinen Allradbus über Stock und Stein nach oben. Eine Wahnsinnstour. Wir hätten nie gedacht, dass man solche steilen, ausgefahrenen, ausgewaschenen Wege fahren kann.
a) wenn
man sich das ansieht, dann geht das nicht und b) wenn es gehen
sollte, dann tut man das seinem Auto nicht an! In engen Serpentinen
über große Steine, Löcher, Abflussgräben und dazu in der Enge
noch Gegenverkehr. Oben kommen wir ohne umkippen oder anecken an,
welch ein Wunder.
An der
Wallfahrtskirche aus dem 14. Jahrhundert eine phantastische Aussicht
auf den Kasbeghi (5033m hoch), ins Tal und auf die Bergwelt. Hier
oben sind unzählig viele Leute und trotzdem macht uns diese Aussicht
andächtig, andererseits weitet sich auch der Blick auf die eigene
Welt. Philosophie, Dialektik? In der Abgeschiedenheit der Berge
versteht man die Welt viel besser? Es scheint so.
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| Kasbeghi mit weißem Hut, links davon davor Kirche Tsminda Sameba |
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| Mit dem Allradbus nach oben |
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| Sieht im Nachhinein gar nicht so schlimm aus. |
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| Begegnungsverkehr |
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| Ein Wunder, dass man sich nicht touchiert! |
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| Ein DDR-Wohnwagen Bastei oben vor der Kirche |
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| Wir können uns nicht Satt sehen |
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| Stepansminda im Tal |
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| Tsminda Sameba |
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| Hier sind schon einige oben |
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| Das Motiv war schon mal da, aber es ist so schön! |
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| Aufgang zur Tsminda Sameba 2170 Höhenmeter |
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| Es ist einfach die Weite, die majestätisch wirkt, wir können uns nicht satt sehen |
Eine
halbe Stunde sind wir hochgefahren, eine weitere halbe Stunde ging es
auf dem gleichen Weg nach unten. Es mutet immer noch wie ein Wunder
an, dass wir nicht umgekippt beziehungsweise abgestürzt sind,
ehrlich! Spaß und Angst sind hier ganz eng beieinander.
Im Ort
ein Wohnmobil aus Nordfriesland, sie sind auf dem Rückweg aus Nepal.
Heute
haben wir einen von den fünf Tagen im Jahr gehabt, in denen das
Wetter für den Kasbek ideal ist. Morgen soll es regnen.
Also den Weg zurück, damit wir noch den Kreuzpass ablichten können. Ab dem Kreuzpass wird es dunkel, wo übernachten?
Auf dem Weg hier hoch haben wir einige gute Stellen gesehen. Jetzt im Schwarzdunkel sind keine Übernachtungsplätze auszumachen. Vor der Burg von Ananuri stellen wir uns auf den Toiletten- und Souvenierparkplatz.
Also den Weg zurück, damit wir noch den Kreuzpass ablichten können. Ab dem Kreuzpass wird es dunkel, wo übernachten?
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| Hier haben wir selbstverständlich eingekauft! |
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| Hoch zum Kreuzpass |
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| Ähnlich wie in Pamukkale |
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| Hier fehlt nur noch der Prometheus |
Prometheus
| Bedecke deinen Himmel, Zeus, | ||
| Mit Wolkendunst | ||
| Und übe, dem Knaben gleich, | ||
| Der Disteln köpft | ||
| 5 | An Eichen dich und Bergeshöhn; | |
| Mußt mir meine Erde | ||
| Doch lassen stehn, | ||
| Und meine Hütte, die du nicht gebaut, | ||
| Und meinen Herd, | ||
| 10 | Um dessen Glut | |
| Du mich beneidest. | ||
Ich kenne nichts ärmeres | ||
| Unter der Sonn' als euch, Götter! | ||
| Ihr nähret kümmerlich | ||
| 15 | Von Opfersteuern | |
| Und Gebetshauch | ||
| Eure Majestät, | ||
| Und darbtet, wären | ||
| Nicht Kinder und Bettler | ||
| 20 | Hoffnungsvolle Toren. | |
Da ich ein Kind war, | ||
| Nicht wußte wo aus noch ein, | ||
| Kehrt' ich mein verirrtes Auge | ||
| Zur Sonne, als wenn drüber wär' | ||
| 25 | Ein Ohr zu hören meine Klage, | |
| Ein Herz wie mein's, | ||
| Sich des Bedrängten zu erbarmen. | ||
Wer half mir | ||
| Wider der Titanen Übermut? | ||
| 30 | Wer rettete vom Tode mich | |
| Von Sklaverei? | ||
| Hast du nicht alles selbst vollendet, | ||
| Heilig glühend Herz? | ||
| Und glühtest jung und gut, | ||
| 35 | Betrogen, Rettungsdank | |
| Dem Schlafenden da droben? | ||
Ich dich ehren? Wofür? | ||
| Hast du die Schmerzen gelindert | ||
| Je des Beladenen? | ||
| 40 | Hast du die Tränen gestillet | |
| Je des Geängsteten? | ||
| Hat nicht mich zum Manne geschmiedet | ||
| Die allmächtige Zeit | ||
| Und das ewige Schicksal, | ||
| 45 | Meine Herrn und deine? | |
Wähntest du etwa, | ||
| Ich sollte das Leben hassen, | ||
| In Wüsten fliehen, | ||
| Weil nicht alle | ||
| 50 | Blütenträume reiften? | |
Hier sitz' ich, forme Menschen | ||
| Nach meinem Bilde, | ||
| Ein Geschlecht das mir gleich sei, | ||
| Zu leiden, zu weinen, | ||
| 55 | Zu genießen und zu freuen sich, | |
| Und dein nicht zu achten, | ||
| Wie ich! |
Hier spricht Wikipedia:
Prometheus (griechisch Προμηθεύς Promētheús ‚der Vorausdenkende‘, ‚der Vorbedenker‘; Betonung lateinisch und deutsch Prométheus) ist eine Gestalt der griechischen Mythologie. Die Prometheussage gehört zu den bekanntesten literarischen Stoffen
Prometheus gehört dem Göttergeschlecht der Titanen an. Wie alle Wesen ist er der Herrschaft des Göttervaters Zeus unterworfen. Bei einem Tieropfer greift er zu einer List, um Zeus zu täuschen; er überlässt ihm nur die wertlosen Teile des Opfertiers und behält das genießbare Fleisch für die Menschen, da sie seine Schützlinge sind. Zur Strafe dafür verweigert der erzürnte Zeus den Sterblichen den Besitz des Feuers. Darauf entwendet Prometheus den Göttern das Feuer und bringt es den Menschen. Deswegen wird er auf Befehl des Göttervaters gefesselt und in der Einöde des Kaukasusgebirges festgeschmiedet. Dort sucht ihn regelmäßig ein Adler auf und frisst von seiner Leber, die sich danach stets erneuert. Erst nach langer Zeit erlöst der Held Herakles den Titanen von dieser Qual, indem er den Adler erlegt. Schließlich wird Prometheus von Zeus begnadigt und erlangt seine Freiheit zurück.
Als Feuerbringer und Lehrmeister ist Prometheus der Urheber der menschlichen Zivilisation. Einer Variante des Mythos zufolge hat er sogar als Schöpfer oder Mitwirkender an der Schöpfung die ersten Menschen aus Lehm gestaltet und mit Eigenschaften ausgestattet. Dabei kam es allerdings zu Fehlern, deren Folgen Unzulänglichkeiten sind, unter denen die Menschheit seither leidet. Für diese Mängel wird in der mythischen Überlieferung auch ein am Schöpfungswerk beteiligter Bruder des Prometheus, der unkluge „Nachherbedenker“ Epimetheus, verantwortlich gemacht. Großes Unheil verursacht Epimetheus, indem er sich gegen den Rat seines voraussichtigen Bruders auf die von Zeus entsandte Verführerin Pandora einlässt
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| Am Kreuzpass |
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| Denkmal am Kreuzpass |
Auf dem Weg hier hoch haben wir einige gute Stellen gesehen. Jetzt im Schwarzdunkel sind keine Übernachtungsplätze auszumachen. Vor der Burg von Ananuri stellen wir uns auf den Toiletten- und Souvenierparkplatz.
10.
Oktober 2017, Dienstag
Burg
besichtigen, unten am Stausee könnte man gut stehen und die Gegend
zu Fuß erkunden. Als wir gedanklich soweit sind fängt es an zu
regnen. Nachsehen: Wo regnets nicht? In Tiflis. Als wir dort sind hat
sich die Wetteraussicht geändert. Auch hier: Regen.
Lesen
ist angesagt - Melli und Matze auf www.reisegeschmack.com haben uns
mit ihrem Blog die Stimmung aufgehellt. Lohnt sich echt!
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| Toiletten- und Souvenierparkplatz |
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| Burg von Ananuri |
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| Hier wohnten früher Wegelagerer, heute würde man Mautstelle dazu sagen. |



















































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