11-Von Kappadokien über die Bucht von Alanya, Pamukkale, die Ägäisküste nach Griechenland
25.
Oktober 2017, Mittwoch
Fahrtag
Kappadokien bis an die Mittelmeerküste bei Manavgat.
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| In Göreme |
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| Göreme |
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| Göreme |
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| Einen lieben Gruß an Christine, Ralf und Anette - Unser Schwager Ralf hat in den 80-ern hier in Acsaray als Ingenieur das Mercedeswerk mit aufgebaut. |
26.
Oktober 2017, Donnerstag
Nach
dem Frühstück kurzes Telefongespräch mit Andreas und Ramona via
WhattsApp, Umsetzen zum Hotel in Okurcalar am Golf von Antalya.
Sehr
schöner gemeinsamer Strand- und Hoteltag. Es stimmte einfach alles.
Wetter, Essen, Stimmung, was will man mehr.
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| Bruder und Schwester |
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| Spät am Abend |
27.
Oktober 2017, Freitag
Fahrtag
nach Pamukkale
Am
späten Nachmittag sind wir oben am Museums-Parkplatz von Pamukkale.
Wie wird das Wetter morgen? Es sieht nicht gut aus. Also noch jetzt
am späten Nachmittag ins Gelände. Zuerst durchwandern wir die
Totenstadt (Nekropole). Reste von Steinsärgen, eingestürzte
Mausoleen, ein großer verfallener Friedhof vor den Mauern der Stadt
Hierapolis, gebaut für die Ewigkeit. Denkste! Die Steininschriften
sind stark verwittert, zumeist nicht lesbar. Auch der härteste Stein
verändert sich, langsam aber stetig. Nichts ist unendlich! Nichts
ist unveränderlich!
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| Nekropole, alter Friedhof in Stein |
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| Über 2000 Jahre haben diese Buchstaben überlebt. |
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| Bis hierhin geht die alte Nekropole |
Das
Stadttor von Hierapolis hat die Zeiten besser überlebt. Wir können
erahnen, das hier und in den antiken Straßen mit noch stehenden
Säulen, mal eine bedeutende Handelsstadt stand.
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| Hinten, rechts von der Mitte steht das Theater |
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| Übersicht |
Mehrere Erdbeben
haben schließlich dazu geführt, dass Hierapolis verlassen wurde.
Schade, wirklich Schade.
Etwas
weiter die Kalksinterterrassen. Kalkhaltiges warmes Wasser fließt
über den Hang und sorgt für die gleißend weiße Färbung der
Hänge. In der abendlichen Sonne ist es hier einfach nur einzigartig
schön. Hier oben tummeln sich alle möglichen Nationen. Barfuß
laufend im warmen Kalkwasser wird überall fotografiert. Chinesen,
Japaner, Türken, Europäer erfreuen sich und schießen nur mit
Fotoapparaten wie verrückt um sich, Bilder der Landschaft und
Selfies.
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| Mit dem Gleitschirm über Pamukkale |
Die
zwei Kilometer zurück fahren wir mit dem Bus. Dann ins Auto und zum
Schlafen in den Nachbarort Karahayit.
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| Warmes mineralhaltiges Wasser bemalte diesen Stein |
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| In Karahayit |
28.
Oktober 2017, Samstag
Von
Pamukkale
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| Baumwollfeld unterwegs |
nach Yenisakran mit einem Zwischenstopps in der antiken
Ausgrabungsstätte Nysa
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| In der Ausgrabungsstätte Nysa |
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| Reste der Bibliothek von Nysa |
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| Schlamm hat die antike Stadt im Laufe der Jahrhunderte überdeckt. |
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| Theater von Nysa |
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| Über das Tal führte früher die Prachtstraße, sieh nächstes Bild. |
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| Der Untergrund der antiken Stadt - noch jetzt intakt? |
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| Versammlungsort für bis zu 600 Personen |
Nysa,
die Ausgrabungsstätte liegt etwas oberhalb der Stadt in den Bergen.
Die antike Stadt ist irgendwann mal verlassen worden und wurde dann
in den folgenden Jahrhunderten meterhoch vom Schlamm überdeckt.
Erdbeben müssen das Straßen- und Häusernetz zum Einstürzen
gebracht haben. Es ist schon erstaunlich, wie Nysa gebaut war.
Straßen im Schachbrettmuster haben die tiefe Schlucht überbrückt.
Super exakt und super stabil haben die Römer hier gebaut. Straßen,
Wasserleitungen, Abwasserleitungen, Theater, Stadion, alles was zu
einer funktionierenden Polis gehört. Ein Theater gehörte vor 2000
Jahren in jede etwas größere römische Stadt. Neustrelitz ist für
meine Begriffe auch eine etwas größere Stadt.
Weiter
an die Ägäis, Übernachten in Yenisakran, direkt am Wasser.
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| Kleiner Bootshafen in Yenisakran |
29.
Oktober 2017, Sonntag
Weiter
über Izmir die Küstenstraße entlang nach Dikili und dann nach
Dalyanköy kurz vor Troja.
2012
waren wir zum letzten Mal in Dikili
-
http://eur-opa.blogspot.de/2012/11/27-dikili.html -
2015
war Dikili ein Hotspot der Flüchtlingsroute. Von hier aus starteten
die Schlauchboote zur vor der Küste liegenden griechischen Insel
Lesbos.
Zu
sehen ist von dieser Zeit nichts. Alles aufgeräumt, keine
Flüchtlinge sind zu sehen. Dass die türkische Regierung 2015 die
Situation nicht im Griff gehabt hat, konnten wir uns schon damals
nicht vorstellen. Wir wurden vor 5 Jahren nächtens von der
Grenzpolizei kontrolliert. Die türkische Grenzpolizei weiß ganz
genau, wer sich wann und wo aufhält. Und, wir können uns gut
vorstellen, dass die Grenzer alle Mittel einsetzen werden, wenn sie
es für nötig halten.
Hier
bei sonnigem Sonntagswetter herrscht eine angenehme
Wohlfühlatmosphäre.
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| Dikili, hier an der Promenade standen wir zusammen mit Angelika und Bernd schon vor 6 Jahren. |
Uns
zieht es weiter nach Europa. Irgendwie zieht es uns nach Hause in
unseren Kulturraum. Also weiter in Richtung Norden, immer nahe an der
Küstenstraße entlang. Am Fischerhafen in Dalyanköy, kurz vor der
Einfahrt in die Meerenge der Dardanellen, finden wir unseren
Nachtplatz.
30.
Oktober 2017, Montag
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| Hafen von Dalyakran |
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| Am Rande stehen wir. |
Auf der
Karte gibt es zwei Fähren über die Dardanellen auf die europäische
Seite. Bisher waren wir immer in Canakkale übergesetzt. Ein guter
Grund, 30km nördlich, von Lapseki nach Gelibolu überzusetzen.
Der
Preis ist derselbe wie in Canakkale, 60 Lira rund 15 Euro.
Zur
Grenze bei Ipsala, Grenzübertritt sehr schnell: 10 Minuten Ausreise
aus der Türkei, 10 Minuten Einreise in die EU/Griechenland.
In
Alexandroupoli ist ein Campingplatz, genau das Richtige für uns
heute Abend.

























































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